S. E. Eisterer spricht über die künstlerische Gestaltung des magnus* Ambulatoriums für sexuelle Gesundheit und darüber, wie queere und trans Geschichte durch Räume sichtbar werden kann. Englische O-Töne von Eli Erlick führen zu Magnus Hirschfeld, historischer Erinnerung und der Frage, wer Geschichte erzählen darf.
Im Eingangsbereich des magnus* begegnen Besucher*innen einem restaurierten und kolorierten historischen Foto aus dem Umfeld des Instituts für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld. S. E. Eisterer erläutert, wie daraus gemeinsam mit Eli Erlick und einem größeren Team eine räumliche Erzählung über queere Geschichte, Gemeinschaft und Zugehörigkeit entstand.
Das Gespräch führt außerdem zur politischen Architektur Margarete Schütte-Lihotzkys, zur HIV-/Aids-Geschichte Wiens und zu bisher wenig erforschten sexualwissenschaftlichen Einrichtungen der Zwischenkriegszeit. Im Zentrum steht die Verantwortung, historische Leerstellen sichtbar zu machen und Vergangenheit nicht als unveränderliche Wahrheit, sondern als fortlaufende Interpretation zu verstehen.
Links
- Aids Hilfe Wien – Testen. Behandeln. Vorbeugen.
- soa.princeton.edu/people/se-eisterer
- Eli Erlick
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